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25.5.2010
Von: Alec v. Graffenried Um: 08:56:36
HEMMIGE
s’git teams di würden alletwäge nie,
es wichtigs spil verlüre, wi das hie.
doch üsi jungs vergäbes geng im mei,
wüu si hemmige hei.
si spilte vilech gärn im grund gno guet,
und wüsse s fählt ne nume chli der muet,
doch s’laschtet uf ne wine schwäre stei,
dass si hemmige hei.
was trennt de yb hüt vom fcb,
es isch nid gygi oeris portmonee,
nid streller, huggel, fink, o nid der frei,
s’isch dass si hemmige hei.
me stell sech d wält vor wenes anders wär,
u s’chämt e finalissima derhär,
iz luege mir doch höchstens chli uf d bei,
wüu mir hemmige hei.
und we me gseht was hüt der mannschaft droht,
so gseht me sogar blau, nid nume rot,
und was me no cha hoffe isch elei,
das d basler hemmige hei.
öb meischterschaft öb cup mir hei ke fröid,
am titel, nei mir si am liebschte zwöit,
u doch si mir bi jedem spil derbi,
wüu mir yb-fans si…
(Texter nicht bekannt, merci Albi)
28.11.2008
Von: Alec v. Graffenried Um: 00:27:40
Wählen Sie die GFL Liste in den Stadtrat und zweimal Daniel Klauser in den Gemeinderat!
28.5.2008
Von: Alec v. Graffenried Um: 12:19:32
Der Ausgang der Abstimmung vom 1. Juni über das Bärenparking in der Stadt Bern ist bereits heute absehbar. Ein neues Parkhaus beim Bärengraben, zusätzlicher Parkraum in der Innenstadt, der zusätzlichen Verkehr erzeugt? Da bin auch ich voll dagegen und stimme mit der Mehrheit nein. Trotzdem bleiben Fragen offen.
Vielleicht empfangen Sie auch ab und zu ausländische Gäste in Bern. Vielleicht haben Sie auch Ihren Lieblingspaziergang, auf dem Sie Ihren Gästen die Altstadt zeigen. Meiner führt vom Muristalden oder Aargauerstalden mit Aussicht auf die Stadt zur Untertorbrücke, von dort lässt sich die Altstadt parallel zu ihrer Entstehungsgeschichte entdecken. Der Ostausgang der Stadt Bern gehört zum schönsten, was Bern zu bieten hat. Bern ist nicht nur wegen seiner Bauten Weltkulturerbe, sondern auch wegen seiner spektakulären landschaftlichen Lage und Ansichten. Die grosszügigen Aufgänge des Aargauer- und Muristaldens bilden einen hervorragenden städtebaulichen Abschluss der Stadt Bern im Osten. Die imposanten, geschützten Alleen gehören zu den schönsten in Bern. Der Bau eines Parkhauses in diesem Bereich ist mit Arbeiten verbunden, die abzulehnen sind. Sie würden Wunden in die Landschaft reissen, die nicht zu verantworten sind.
Ich gebe aber zu bedenken:
- Klösterlistutz, Aargauer- und Muristalden dienen heute lediglich als Parkplatz, dieser verunstaltet die historische Stadtanlage. In der Innenstadt wurden Parkplätze mit grossem Erfolg in den Untergrund verbannt.
- Die Initianten des Parkhauses planen eine unterirdische Liftverbindung in den Rosengarten. Aus topographischen Gründen ist eher von einem Schräglift oder einer Rolltreppe auszugehen. Dieser Schräglift dient nicht nur dem Tourismus. Er bringt auch die Phantasie für eine Verbesserung der Velostadt Bern zum Blühen.
- So ein Lift würde vom tiefsten Punkt der Stadt Bern (Aare) fast zum höchsten Punkt (Rosengarten) führen. Ermüdete und nicht ganz fitte VelofahrerInnen könnten mit diesem Velolift alle Gebiete im Osten Berns ohne grosse Anstrengung erreichen.
- Dank der angestrebten Verbindung vom Klösterlistutz zum Rosengarten müsste ein neues Parkhaus aber eigentlich gar nicht im Aarehang liegen. Es könnte grad so gut billiger und landschaftsschonender oben an der Hangkante, z.B. unter dem Springgarten erstellt werden. Der Lift würde dann von oben nach unten führen.
- Auch die Einfahrt müsste damit nicht am Klösterlistutz erfolgen, sondern könnte an der Papiermühlestrasse oder der Laubeggstrasse liegen. Der Zu- und Wegfahrtsverkehr würde somit nicht über den Bärengraben geführt.
- Die untere Altstadt würde damit vom Gebiet Rosengarten/Spitalacker her besser erschlossen, der Altenberg erhielte eine direkte Anbindung an das öV Netz.
Sie werden nun zu Recht einwenden, alle diese Ueberlegungen visierten etwas komplett anderes an, als mit der Initiative verfolgt werde, und damit haben Sie natürlich recht. Eine Planung erfolgt sinnvollerweise nicht mit einer punktuellen Initiative, sondern in einem Prozess, in dem alle Interessen einzubeziehen und die immer wieder neuen Aspekte zu berücksichtigen sind. Mit der Weigerung, sich überhaupt über die Verkehrsentwicklung und Verbesserungen beim Ostausgang der Altstadt Gedanken zu machen und Vorschläge, Visionen und Varianten zu erarbeiten, hat der Gemeinderat einerseits die Initiative bewusst provoziert. Andererseits haben die Behörden aber ihre Planungspflicht zu wenig ernst genommen und damit ihre Verantwortung für die Entwicklung der unteren Altstadt ungenügend wahrgenommen.
Ich lehne die Initiative zum Bärenparking aus den eingangs erwähnten Gründen ab. Aber ich bedaure das visionslose Verhalten unserer Stadtbehörden. Wer Visionen hat, muss zum Arzt, meinte einst Helmut Schmidt. So gesehen sind unsere Behörden chärnxung.
17.8.2007
Von: Alec v. Graffenried Um: 09:56:42
Der Berner Stadtrat hat darüber debattiert, ob bei Ampeln Schilder “Motor abstellen” aufgestellt werden sollen. Sofia, Hauptstadt Bulgariens, hat dafür eine viel cleverere Lösung.
Bulgarien als jüngstes EU Mitgliedland mag für viele peripher liegen. EU Provinz halt, bestenfalls. Einige wenige haben am Schwarzen Meer schon mal Badeferien gemacht. Die wunderschöne Kulturstadt und heimliche Hauptstadt Plovdiv kennt kaum jemand. In der wirklichen Hauptstadt Sofia habe ich allerdings eine Entdeckung gemacht, die verglichen mit den Diskussionen im Stadtrat von Bern avantgardistisch erscheint. Zur Erläuterung: Der Stadtrat hat gestern darüber debattiert, ob bei den Ampeln in Bern Schilder aufzustellen sind “bei Rot bitte Motor abstellen”. Der Gemeinderat hat den Vorstoss aus Kostengründen abgelehnt, der Stadtrat hat ihn mit klarer Mehrheit trotzdem überwiesen. Was gibt es aber in Sofia? In Sofia hängt neben den Verkehrsampeln eine zusätzliche Ampel mit einem Sekundenzähler. Dieser Sekundenzähler zählt die Sekunden rückwärts bis zum nächsten Wechseln der Phase. Steht die Ampel auf rot, zählt eine rote Leuchtschrift z.B. von 20 Sekunden auf 0, anschliessend springt die Ampel auf grün. Sofort beginnt eine grüne Leuchtschrift die Sekunden der Grünphase rückwärts zu zählen usw. Wer an eine Ampel kommt erfährt schon im voraus, wie lange sie noch auf grün bleibt. Umgekehrt kann man bei rot in aller Ruhe den Stadtplan studieren, wenn der Zähler bei 45 Sekunden beginnt. Das hilft zwar nicht viel, da der Stadtplan in unlesbarer kyrillischer Schrift verfasst ist, praktisch ist es aber trotzdem. Als Tourist im Mietwagen konnte ich sofort feststellen, dass der Sekundenzähler eine unglaublich beruhigende Wirkung auf mein Stresslevel im Strassenverkehr und damit auch auf mein Fahrverhalten hatte. In Bern stehe ich (mit dem Velo) jeden Morgen zwischen 7 und 8 vor der dosierenden Ampel an der Thunstrasse vor der Tramhaltestelle Brunnadernstrasse stadteinwärts und spekuliere, wie manches Tram ich abwarten muss, bis die Ampel beliebt, auf grün zu springen. Ein bulgarischer Sekundenzähler würde wesentlich zur Beruhigung beitragen. Nachdem bereits die Tafeln an den Ampeln für Bern zu teuer sind, darf man ohne weiteres davon ausgehen, dass bulgarische Sekundenzähler die Möglichkeiten der Stadtkasse sprengen würden. Bern kann sich eben nicht leisten, was in Sofia Alltag ist.
29.11.2004
Von: Alec v. Graffenried Um: 02:03:43
Ein grosses Merci allen Bernerinnen und Bernern die mich gewählt haben – 20′587 Stimmen sind ein schöner Erfolg und ein Vertrauensbeweis – auch wenn es wegen 19 Stimmen sehr knapp nicht geklappt hat!
Wunderschön ist zudem, dass unsere Partei, die Grüne Freie Liste (GFL) mit einem Gewinn von 5 Sitzen (und damit einer Verdoppelung der Mandate!) die grosse Gewinnerin dieser Berner Wahlen ist! Auch hier: MERCI!
Und: wir bleiben dran!
24.11.2004
Von: Alec v. Graffenried Um: 18:26:21
Offensichtlich gibt es in Bern dieses Wochenende eine tiefe Wahlbeteiligung?!? Die Zahl der bisher brieflich eingesandten Wahlzettel ist offenbar eher kleiner als noch vor vier Jahren im entsprechenden Zeitraum!
Also bitte: Wählen gehen!
…und logisch: wenn Sie dabei Alec v.Graffenried zweimal auf Ihre Liste setzen, sind wir Ihnen dankbar! es ist aber Ihre Wahl!
4.11.2004
Von: Alec v. Graffenried Um: 19:40:55

Im Streit des Zentrums Paul Klee mit dem Kunstmuseum sind jetzt klare Haltungen gefragt.
Worum geht’s eigentlich? Es ist allen klar, dass Kleebilder künftig schwergewichtig im ZPK ausgestellt werden. Das ZPK hat alles Interesse, Zugriff auf möglichst viele und v.a. auch die bekannten Kleebilder zu behalten. Es ist ebenso klar, dass das Kunstmuseum sich nicht schwächen soll und weder eigene Bilder noch Bilder aus einer Sammlung ans ZPK abgeben soll. Kunstmuseum und ZPK können nur mit vereinten Kräften auf dem internationalen Museumsparkett erfolgreich sein. Beide Institutionen sind auf die vollen Ressourcen angewiesen. Das heisst konkret, dass beide Institutionen über möglichst breite Bestände verfügen müssen, um mit Gegengeschäften ihre Ausstellungen aufwerten zu können. Jedes Gärtlidenken schwächt die Position beider Institutionen. Aus diesem Grund müssen beide Museen über kurz oder lang unter einer Administration vereint werden. Es braucht eine umfassende Kooperation mit einer gemeinsamen operativen und künstlerischen Leitung. Es braucht also gemeinsame Strategien und Konzepte auch im Ausstellungsbereich. Und schliesslich müssen auch die finanziellen Ressourcen und ihre Verwendung koordiniert werden. Damit lassen sich in zweiter Linie gewisse Betriebskosten einsparen, in erster Linie aber lassen sich nur so die beiden Museen überhaupt erfolgreich führen.
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