Dank an Christoph Balmer

Dampfzentrale in der Krise, Betriebsleiter gefeuert, Dampfzentrale wie weiter? Es ist ein düsteres Bild, das zur Zeit in den Medien von der Dampfere gemalt wird, dumpfe und trübe Töne überwiegen. Nichts ist mehr recht. Die strukturellen und finanziellen Mängel sind zwar unübersehbar und bekannt. Ein Neuanfang mit neuen Strukturen war dringend nötig. Bei all dem sollte nicht vergessen werden, dass die Dampfzentrale ihren festen Platz in Berns Kulturleben längst eingenommen hat. Wie wurden wir schon verwöhnt, geistig gefordert und kulinarisch angeregt! Wieviele Tanzvorführungen, Konzerte, Vernissagen haben uns schon begeistert, irritiert, inspiriert? Was haben wir schon gefeiert, einst an der Künstlerbar, oft im Garten, später im neuen Foyer. Die Dampfzentrale war und ist einer der Kulturorte in Bern, die den Anschluss an internationale Entwicklungen erwischt hat und uns mit weltweiten Kulturströmungen verbindet. Die Dampfzentrale versüsst heute vielen das Leben in der bernischen Provinz. Dampf gemacht in der Dampfzentrale hat in den letzten 10 Jahren Christoph Balmer. Er hat diesem Ort die heutige Ausstrahlung verliehen, indem er die richtigen Entwicklungen ermöglicht hat, die richtigen Leute herangezogen hat und auch den wunderbaren Umbau durchgezogen hat. Wäre es nicht angebracht, dies heute auch zu erwähnen? In einer Zeit des bitteren Abschieds dürfen wir Christoph Balmer auch mal Merci sagen dafür, was er aus der Dampfzentrale gemacht hat. Und gleichzeitig hoffen, dass uns die Dampfzentrale auch künftig anregen und überraschen wird.

Cornelia Häfliger &
Alec v.Graffenried, Bern

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